Justus
Herr
  
Dabei seit: 28.12.2009
Beiträge: 53
Herkunft: Heidelberg / Augsburg Erstchar: (Kre'tan'sylan) o.h. Zweitchar: Chiala Banokborn Drittchar: Nerwe Celeg Tachol
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| Heraldik, Schild und Schwert |
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Lange war Chiala nun unterwegs gewesen, beinahe zwei Jahre auf reisen.
Die Staubschicht auf dem Boden ihres Hauses war Zeuge ihrer Abwesenheit.
Doch hatte sie es nicht mehr ausgehalten.
Jeder sah, vor der Abreise, das kleine Mädchen.
An erster Stelle ihr Vater, dann Sirion und zum Schluss der Admiral.
Die zwei Jahre waren in diesen Zeiten ein Abenteuer für sich gewesen und die junge Frau,
als die sich Chiala damals sah wurde zu einer noch erfahreneren Kämpferin.
Dabei kämpfte sie sowohl an Land als auch auf See.
Sie hatte Garion nur kurz im Gespräch mit Sirion und Elveasilivren gesehen,
doch bis auf eine Begrüßung wurden keine Worte gewechselt.
Tage später traf Chiala auf Marynaa.
Auch in ihrem Leben schien sich so einiges geändert zu haben.
So erfuhr Chiala, dass sie nicht mehr mit Feranor verheiratet war und nicht länger in Kalvan lebte.
Beide sprachen über die Knappschaft.
Chiala darüber, dass sie einen Ritter suchte, der in ihr mehr sah als die Tochter des Barons.
Marynaa sprach davon dass sie schon lange keinen Knappen ausgebildet hatte, dieser jedoch ein vorbildlicher Ritter geworden sei.
Tage später trafen sich beide wieder.
Chiala tat kund, dass sie sich freuen würde, wenn Marynaa sie erwählen würde.
Marynaa selbst sah es als ehre an, die Tochter eines guten Freundes in die Lehre zu nehmen.
Dennoch fragte sie, ob Chiala sich der Verantwortung bewusst sei und stellte fest dass es ein schwerer Weg sein würde.
Zuletzt sollte Chiala darüber nachdenken was sie von der Ritterausbildung erwartet.
So saß Chiala nun über einem Pergament am Schreibtisch ihres Zimmers und ordnete ihre Gedanken.
Was ich mir von der Ritterausbildung erwarte?
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Nun, zum ersten meine kämpferischen Fähigkeiten zu schärfen um die Bürger zu schützen.
Dann das Wissen darum, dass die Bürger durch dunkle Zeiten zu führen.
Zu guter Letzt noch das Wissen um am Hof eines Adligen bestehen zu können.
Ich erhoffe mir auch Gespräche über den Glauben, denn unsere verschiedenen Glauben verhindern nicht, dass ihr mich ausbildet.
Doch aus der Frage was ich mir von der Ausbildung erwarte rechtfertigt auch die Frage: Was könnt ihr von mir erwarten?
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Als Knappin: meine Loyalität und mein Lernwille euch zu folgen.
Als Ritterin: eine Freundin die ihr Schwert mit dem euren vereint.
Betrachte ich die Frage allgemeiner,
so kann der Bürger von mir ein Schild erwarten und mein Lehnsherr mein Schwert.
Eine Streiterin für das Gute im Zeichen Metatrons.
Als letzte Frage bliebe noch warum das alles?
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Einige Aspekte sind schon klar:
Mich selbst zu verbessern um meinen Dienst am Menschen noch Wertvoller zu machen.
Doch ist kein Mensch ganz uneigennützig, wer dies behauptet lügt.
Ich selbst will auch beweisen, dass ich kein Töchterchen mehr bin, sondern eine stolze Kriegerin.
Zudem hat das Wort eines Ritters mehr Gewicht, so dass keiner leugnen soll, das ein Ritter mehr Einfluss besitzt.
Dies sind meine Antworten zu der Eingangsfrage und den hieraus für mich ableitenden Fragen.
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